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xxGemuese22xx
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The Sorrow

     
28.09.2007 20:34



Name: ANDI
Gitarre

Name: DOMINIK
Drums

Name: MÄTZE
Gitarrist und Stimme

Name: TOBI
Bass

Blessings From A Blackened Sky

Veröffentlichung: 27.07.2007

Die Jungs aus Vorarlberg sind richtig gut. Lest hier:

Wenn eine Band einen derartigen Höhenflug hat, wie momentan The Sorrow aus dem Ländle Vorarlberg, dann ist man natürlich gespannt auf das erste Konzert der Newcomerband in der Hauptstadt Wien. Vor knapp einem halben Jahr war man „Demoband des Monats" im deutschen Metalfachblatt Metal Hammer. Ein halbes Jahr später hat man einen Plattendeal bei der deutschen Labelgröße Drakkar in der Tasche und streift mit dem Erstlingswerk „Blessings from a Blackened Sky" prompt die Auszeichnung „Album des Monats" im Metal Hammer ein, was erstens im Normalfall nur den bekanntesten Bands gelingt und zweitens für eine österreichische Band bislang ein Novum war.

Deshalb war man gespannt, inwieweit sich diese Tatsachen auf die Live-Performance einer Newcomerband auswirken, die auf ihrem Debutalbum nicht nur hungrig und ungestüm zu Werke geht, sondern auch extrem versiert agiert, was Songwriting und Arrangement betrifft. Diesmal ist der Viper Room im Rahmen einer vom Metal Hammer präsentierten „Hellfest_Party" die Location für die erste CD-Vorstellung der Band in Wien und ob es beim nächsten Mal eine größere Location sein muss, wird die Zukunft zeigen. Der Laden ist aufjedenfall relativ voll und das Publikum jung, was kein Wunder ist, wetteifern The Sorrow mit zahlreichen anderen, momentan sehr angesagten Metalcore-Acts um den Thron einer neuen Szene, die gerade bei den jungen Metalfans sehr großen Stellenwert hat.

Als Opener fungiert die Wiener Nu-Core-Truppe Dystrust, deren eher einfallsloser Groove Death Core sich nur auf wenige Zuschauer positiv auszuwirken scheint, was die eher spärlichen Reaktionen des Publikums zeigen. Nichtsdestotrotz eine okaye und energetische Performance, auch wenn einfach die eigene Note fehlt.
Als The Sorrow nach einer längeren Pause die Bühne entern, ist aber vom ersten Augenblick der Teufel los. Vocalist und Gitarrist Mäzze hat gute Frontman-Qualitäten und das Publikum relativ gut im Griff. Die Band wütet sich durch extrem energisch vorgetragenes Songwerk, welches die Klasse der Band aufzeigt, ihren brachialen Grundspeed mit jeder Menge Groove, einiger überraschenden Arrangements und der genretypischen Refrainhymnik relativ stilsicher und logisch zu kombinieren. Was nichts anderes heißt: Die Songs sind stimmig und haben eine gewisse Klasse, sie sind aber sicher nicht die Ausgeburt an Originellität.

Nunja, live funktionieren die Songs ziemlich gut und das Publikum feiert ihre neuen Helden hab. Schön, dass solche mal aus Österreich kommen. Moshpits, eine kleine Wall Of Death, alles da, was man sich auch international in dieser Metalspielart wünscht. Die Tatsache, dass die Jungs ihr relativ anspruchsvolles Songwriting live trotz auf den Endzweck „Brutalität" ausgerichteter Show ziemlich exakt rüberbringen, zeigt schon eine gewisse Klasse und wenn man sich gegen Ende der Show sogar an einer „Thin Lizzy"-mäßigen Doppel-Soli-Einlage wagt, die mit einer Leichtigkeit serviert, dann kann man relativ entspannt in die Zukunft blicken. Abheben und Stillstand wäre momentan aber der falscheste Ratgeber, eher eruieren, wie man aus der Masse an Bands rausstechen könnte und versuchen, das jetzige Energielevel bei Live-Gigs, zu halten oder zu steigern, denn der Ansatz ist mal sehr gut.

Tolles Konzert, tolle Stimmung, aber leider dermassen laut und soundmäßig (Drums zu laut, Gitaren zu leise, mittlerweile leider üblich) eher zwiespältig, dass ich mich nach der Hälfte des Konzerts rückwärts begeben musste. Diese Lautstärken müssen nicht sein!
Das nächste Hellfest wird vorgemerkt!

Tourdaten (natürlich nur für Vorarlberg):

19. Okt. 2007 20:00 Uhr Spielboden / "Knights of Doom" Dornbirn
25. Okt.2007 CFY- Pleasure of rock /Neaera Deadlock Lustenau








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